Tauchen
Die Unterwasserwelt von Tobago ist einzigartig. Ob man nun Korallenriffe, Delphine, Mantarochen und auch kleine Haie bestaunen will: die Geheimnisse des "Beautiful and Blue" verzaubern jeden Taucher, Anfänger wie Könner gleichermaßen. Tauchplätze gibt es mehr als genug, die besten Tauchreviere sind St. Giles, Speyside und Crown Point.
Wracktauchen
In den Gewässern Tobagos gibt es gleich mehrere Wrack-Attraktionen. Zwei besonders sehens- und erkundenswerte Tauchspots sind die MV Maverick und die MV Roundtable. Erstere befindet sich seit 1997 an der Südwestseite der Insel. Dort liegt in ca. 30 m Tiefe in aufrechter Lage die etwa 100 m lange, alte Fähre. Vor der Küste Speysides gibt es zudem ein etwas jüngeres Wrack als neue Taucherattraktion. Die 1968 in Louisiana erbaute MV Roundtable wurde erst vor wenigen Jahren versenkt.
Trekking
Tobagos Norden ist ein landschaftlich wunderschönes und vom Tourismus noch kaum erschlossenes Gebiet. Hier findet man neben einsamen Stränden das älteste unberührte Regenwaldgebiet der westlichen Hemisphäre, das Tobago Forest Reserve.
Des weiteren sind Naturwanderungen auch auf den beiden vorgelagerten Inseln Little Tobago und St. Giles möglich. Erkundigen Sie sich nach den unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, um Überanstrengungen zu vermeiden.
Vogelbeobachtung
Auf Trinidad & Tobago leben heute etwa 400 verschiedene Vogelarten, die die Insel zu einem der am dichtesten mit Vögeln besiedelten Länder der Erde machen. Vogelbeobachtungen und Regenwaldwanderungen sind besonders morgens und abends ein Erlebnis, wenn der Tau noch auf den saftigen grünen Blättern liegt und die Vögel ihre Nistplätze aufsuchen. Idealer Ausgangspunkt dazu ist der Hillsborough Damm. Von dort kann man sich z.B. auf den Weg zum Argyle Wasserfall machen oder man startet von Mount St. George zu kleineren Wasserfällen, wie den Craig Hill Falls oder den Greenhill Falls.
Kitesurfen
Tobago ist eine ideale Destination für Kitesurf-Begeisterte und Anfänger, da man hier innerhalb einer Viertelstunde von den lebhaften Wellen des Atlantiks in die flachen, ruhigeren Gewässer und Riffe der karibischen See gelangt. Außerhalb des zentralen Hurrikangürtels gelegen sind die tobagonischen Buchten - vor allem die Lagunen - ein sehr sicheres Gefilde. Dem Lenkdrachen genügt wenig Aufwind, um spektakuläre Sprünge zu ermöglichen. Wer etwas gewagtere Manöver angehen will, hat in den zahlreichen Riffen ein ideales Revier dazu. Die angenehm warmen Wassertemperaturen von durchschnittlich 28 °C sind ein echter Komfort.
Kitesurf-Gebiete: Eine gleichermaßen beliebte als auch besonders geeignete Bucht stellt der berühmteste Strand, der Pigeon Point, an der Südwestküste der Insel dar. Die weite Fläche glasklaren Wassers als auch der etwa 1600 m lange weiße Sandstrand bieten gerade Kitesurf-Schülern ein ideales Lernterrain. Pigeon Point ist der einzige Privatstrand der Insel, weshalb hier ein Eintrittsgeld zu entrichten ist, man hat dafür aber Zugang zu Umkleide- und Duschkabinen, Restaurant und Bar.
Den atemberaubenden Atlantik mit seinen kraftvollen Wellen kann man im Kontrast dazu an der Little Rockly Bay erleben. Dieser mit Kokospalmen gesäumte Strand ist immer wieder ein Treffpunkt für erfahrene Kitesurfer.




