Der lange Weg zur Unabhängigkeit

Tallin: die bunte Stadt am Meer

Stille Schönheit: die estnische Inselwelt
Aber nicht nur das historische Erbe prägt Tallinn und ganz Estland, auch das Meer. Tallinn, direkt am Finnischen Meerbusen gelegen, profitierte über Jahrhunderte vom Ostseehandel. Doch besonders die Schönheit des Meeres bezaubert dort seit jeher: Der wunderschön weitläufige Sandstrand im Stadtteil Pirita ist von Kiefernwäldern umgeben und beliebtes Ziel für Jung und Alt. Unmittelbar vor der Küste liegen landschaftlich eindrucksvolle Inseln, wie Naissaar und Kihnu, beide weniger als 20 km2 groß. Stille Schönheit und eigenwilliger Charme ist das Kennzeichen der gesamten estnischen Inselwelt. Über 1500 Inseln thronen vor den Küsten Estlands, besiedelte wie unbesiedelte, kleine wie große. Eine Sonderstellung nehmen die Inseln Saaremaa (2710 km2) und Hiiumaa (960 km2) ein, die aufgrund ihrer Größe durchaus festlandähnlichen Charakter besitzen und durch eine gute infrastrukturelle Anbindung besonders bei Touristen beliebt sind. Saaremaa, in der Rigaer Bucht gelegen, ist die größte estnische Insel und kann sowohl mit der 16.000 Einwohnerstadt Kuressaare, als auch mit faszinierenden Naturdenkmälern wie den durch Meteroiteneinschlägen entstandenen Kraterseen von Karli aufwarten. Unvergesslich bleibt aber vor allem die spröde, raue Schönheit der Insel, wie man sie im Naturschutzgebiet Vilsandi erlebt.
Estland : Paradies für Radfahrer





