Am heißesten war es im Juni 2003 in Süddeutschland. Dort lagen die Abweichungen vom langjährigen Mittelwert zum Teil deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.
So wurde in Freiburg im Breisgau mit 24,2 °C im Juni der deutsche Spitzenwert erreicht. Das waren 6,5 Grad mehr als dort zu erwarten sind. In Konstanz konnten die Meteorologen des DWD mit 22,9 °C ein Plus von 6,5 Grad feststellen. Bundesweit auf den dritten Rang kam Lahr im Schwarzwald mit 22,3 °C - 4,7 Grad über dem lokalen Mittelwert. Die geringste Abweichung vom Durchschnittswert wurde im östlichen Schleswig-Holstein gemessen. Es war dort 1,5 °C zu warm.
Auch die durchschnittliche Sonnenscheindauer lag laut DWD in Deutschland im Juni 2003 mit rund 240 Stunden deutlich über dem langjährigen Mittel von 198 Stunden. Am längsten schien die Sonne in Landsberg am Lech mit 331 Stunden. Die Kehrseite von Rekordhitze und reichlich Sonnenschein zeigte sich bei den Niederschlägen.
Erreicht wurden nach Messungen des DWD im Mittel nur rund zwei Drittel der in Deutschland im Juni typischen 85 Liter pro Quadratmeter. Am meisten Regen fiel in Garmisch-Partenkirchen mit 149 Litern pro Quadratmeter. Die geringsten Niederschläge gab es in Sinsheim mit elf Litern pro Quadratmeter.
Besonders warme Orte im Juni 2003 (Tagesmittel)
| 1. Platz | Freiburg im Breisgau | 24.2 °C | Abweichung +6.5 °C |
| 2. Platz | Konstanz | 22.9 °C | Abweichung +6.5 °C |
| 3. Platz | Lahr | 22.3 °C | Abweichung +4.7 °C |




