Kurz nach Bekanntwerden der Bluttat beginnt in weiten Teilen Indiens eine Welle des Terrors gegen die Sikhs, die den Mord an Indira Gandhi als einen Racheakt für die am 5. Juni 1984 angeordnete Erstürmung des Goldenen Tempels, das Zentralheiligtum der Sikhs, in Amritsar rechtfertigen. Nach vorsichtigen Schätzungen werden in den folgenden zwei Tagen 4000 Sikhs von fanatischen Anhängern des Hinduismus abgeschlachtet, erschlagen oder lebendig verbrannt.
Eine umstrittene Politik




