Wissenstest: Ameisen-Quiz
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Wissenstest: Ameisen-Quiz

iStock, beachgrampa · Bild: Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ameisen zählen zu den Erfolgsmodellen der Natur: Gut 10 Billiarden von ihnen sollen auf der Erde leben. Stimmt diese Expertenschätzung, wäre jedes hundertste Tier eine Ameise. Es gibt bis zu 20.000 Arten, von denen in Europa etwa 200 vorkommen. Wie gut kennen Sie die Poster Boys und Girls für Fleiß, Opferbereitschaft und Organisation? Viel Spaß mit unserem Quiz zum Thema.
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Die Fragen

  1. Wie viele Beine haben Ameisen?

    • sechs
    • acht
    • vier
    • Die Anzahl der Beine hängt von der Art ab.
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    Richtig: sechs

  2. Welchen Sinn nutzen Ameisen, um auch nach längeren Beutezügen zurück in ihr Nest zu finden?

    • den Geruchssinn
    • den Sehsinn
    • den Tastsinn
    • den Geschmacksinn
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    Richtig: den Geruchssinn

  3. Warum graben Waldameisen alle ein bis zwei Wochen die Oberfläche ihres Hügelnestes komplett um?

    • Weil die Nester durch ihre pflanzlichen Bestandteile stark mit Pilzen zu kämpfen haben.
    • Weil sie damit für eine bessere Durchlüftung des Hügels sorgen können.
    • Weil so verhindert wird, dass Gras über den Hügel wächst.
    • Weil eine aufgelockerte Oberfläche eine bessere Tarnung bietet.
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    Richtig: Weil die Nester durch ihre pflanzlichen Bestandteile stark mit Pilzen zu kämpfen haben.

  4. Was zeichnet die im Englischen auch als "Bullet Ant" bekannte Tropische Riesenameise aus?

    • Ihr Stich gilt als der schmerzhafteste Insektenstich überhaupt.
    • Die Arbeiterinnen verdingen sich in Notzeiten als "Söldner" bei anderen Ameisenstaaten.
    • Es handelt sich um die größte bekannte Ameisenart.
    • Ihre Kolonien beherbergen nur wenige Dutzend Individuen.
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    Richtig: Ihr Stich gilt als der schmerzhafteste Insektenstich überhaupt.

  5. Welches auffällige Verhalten zeigen Rote Feuerameisen bei Flutgefahr?

    • Sie bilden mit ihren Körpern sogenannte Biwakflöße.
    • Sie erklettern die höchste Erhebung der Umgebung.
    • Sie bauen zum Schutz der Königin und ihrer Brut einen Kokon, der als sogenanntes Schiffchen frei im Wasser schwimmen kann.
    • Sie graben eine Höhle, die wasserdicht versiegelt wird.
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    Richtig: Sie bilden mit ihren Körpern sogenannte Biwakflöße.

  6. Welche Anwendung fanden Treiberameisen früher in der Medizin?

    • Die Kiefer wurden zur Wundklammerung genutzt.
    • Die scharfen Mandibeln wurden als Operationsbesteck eingesetzt.
    • Ihr Gift wurde als Desinfektionsmittel genutzt.
    • Ihr lähmendes Gift diente als Betäubungsmittel.
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    Richtig: Die Kiefer wurden zur Wundklammerung genutzt.

  7. Warum halten sich einige Ameisenarten Blattläuse als Haustiere?

    • Sie ernähren sich von den Ausscheidungen der Läuse.
    • Die Läuse putzen den Ameisenkörper und halten sie frei von Parasiten.
    • Die Blattläuse dienen als Futter für die Ameisenlarven.
    • Die Blattläuse dienen als Köder für Beutetiere.
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    Richtig: Sie ernähren sich von den Ausscheidungen der Läuse.

  8. Welche drei Kasten besitzen alle Ameisenarten?

    • Arbeiterinnen, Königinnen und Männchen
    • Soldaten, Königinnen und Könige
    • Arbeiter, Handwerker und Künstler
    • Sklaven, Aufseher und Herrscher
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    Richtig: Arbeiterinnen, Königinnen und Männchen

  9. Wozu verwenden Blattschneiderameisen die erbeuteten Pflanzenblätter?

    • als Substrat für die Züchtung von Pilzen
    • als Sonnenschutz für ihre Nester
    • als Nahrung
    • als Tarnmaterial für ihre Nester
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    Richtig: als Substrat für die Züchtung von Pilzen

  10. Wieso stellt die winzige Argentinische Ameise eine Bedrohung für die Artenvielfalt anderer Kontinente dar?

    • Weil sich die Tiere verschiedener Staaten in ihrer neuen Umgebung nicht mehr bekämpfen und Superkolonien von mehreren Milliarden Individuen bilden.
    • Weil die Tiere hier keine natürlichen Feinde haben.
    • Weil die Tiere zahlreiche Parasiten eingeschleppt haben, die für die Insektenarten anderer Kontinente eine tödliche Bedrohung darstellen.
    • Weil die Tiere hochwirksame Toxine enthalten, die für die fast alle Fressfeinde der Ameisen tödlich sind.
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    Richtig: Weil sich die Tiere verschiedener Staaten in ihrer neuen Umgebung nicht mehr bekämpfen und Superkolonien von mehreren Milliarden Individuen bilden.

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