Wissenstest: Bewässerungs-Quiz
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Wissenstest: Bewässerungs-Quiz

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Während im globalen Maßstab rund zwei Drittel des Wasserverbrauchs auf die Landwirtschaft entfallen, beansprucht sie in Deutschland bislang nur etwa zwei Prozent des Gesamtwassereinsatzes – inklusive der Wassernutzung für die Bewässerung. Angesichts des Klimawandels könnte sich dies aber schon in naher Zukunft ändern. Wie gut kennen Sie sich mit der uralten Kulturtechnik aus, die Landwirtschaft an
Reisfelder in der Nähe von Guilin, Südchina

© carl99, GettyImages

Die Fragen

  1. Welche Bewässerungsverfahren werden grundsätzlich unterschieden?

    • Unterflur-, Oberflächen- und Tröpfchenbewässerung sowie die Beregnung
    • Mobile Beregnung, Tröpfchenbewässerung, Großflächenbewässerung, Überflutung
    • Kreisbewässerung, Sektorbewässerung, Zonenbewässerung, Streifenbewässerung
    • Furchenbewässerung, Kanalbewässerung, Beckenstau, Ebbe-Flut-Bewässerung
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    Richtig: Unterflur-, Oberflächen- und Tröpfchenbewässerung sowie die Beregnung

  2. Welches ist die größte Gefahr, die durch Überwässerung entsteht?

    • Versalzung
    • Bodenauslaugung
    • Bodenverdichtung
    • Bodenerosion
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    Richtig: Versalzung

  3. Wo entstanden nach heutigem Kenntnisstand die ersten künstlichen Bewässerungssysteme?

    • Mesopotamien und Ägypten
    • China
    • Mittelamerika
    • Indien und Pakistan
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    Richtig: Mesopotamien und Ägypten

  4. Wer regelt in Deutschland, wieviel Wasser Landwirte der Umwelt für Bewässerungszwecke entnehmen dürfen?

    • Die unteren Wasserbehörden der Länder prüfen und bewilligen befristete Entnahmerechte.
    • Es gibt nach heutiger Rechtslage (Stand Februar 2023) keine Einschränkungen.
    • Das Entnahmerechte für Grund- und Oberflächenwasser werden an der Frankfurter Börse gehandelt.
    • Das Wasserrecht ist in Deutschland traditionell an den Grundbesitz gebunden.
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    Richtig: Die unteren Wasserbehörden der Länder prüfen und bewilligen befristete Entnahmerechte.

  5. Welche mittelalterliche Metropole verdankte ihren Aufstieg einem einzigartigen Wassermanagmentsystem?

    • Angkor, die Hauptstadt des Khmerreiches
    • das Kairo der Fatimiden
    • Tenochtitlan, die Hauptstadt der Azteken
    • die chinesische Kaiserstadt Chang’an
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    Richtig: Angkor, die Hauptstadt des Khmerreiches

  6. Wie viel Bewässerungswasser geht im Durchschnitt durch Verdunstung und Leckagen verloren?

    • etwa die Hälfte
    • knapp ein Drittel
    • etwa zehn Prozent
    • Die Verluste sind vernachlässigbar.
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    Richtig: etwa die Hälfte

  7. Wodurch wurde der Aralsee zum Paradebeispiel für eine vom Menschen verursachte Umweltkatastrophe?

    • Durch die Abzweigung der Zuflüsse zur Bewässerung von Baumwollfeldern.
    • Durch einen Staudammbau.
    • Durch das Anlegen riesiger Reisfelder in den Uferbereichen des Sees.
    • Durch die über Bewässerungskanäle laufende Einleitung von immer mehr Düngemitteln und Pestiziden.
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    Richtig: Durch die Abzweigung der Zuflüsse zur Bewässerung von Baumwollfeldern.

  8. Was ist ein Qanat?

    • Ein künstlich angelegter unterirdischer Wasserkanal, der eine unterirdische Wasserquelle anzapft.
    • Eine große Zisterne, in der Regenwasser zu Bewässerungszwecken gespeichert wird.
    • Eine Oase, deren Wasservorräte zur Bewässerung des Umlandes genutzt werden.
    • Ein Bewässerungskanal, der auch der Binnenschifffahrt dient.
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    Richtig: Ein künstlich angelegter unterirdischer Wasserkanal, der eine unterirdische Wasserquelle anzapft.

  9. Welche Bewässerungsart wird im Obst-, Wein- und Gemüsebau auch zum Frostschutz verwendet?

    • Beregnung
    • Mikro-Bewässerung
    • Flutbewässerung
    • Untergrundbewässerung
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    Richtig: Beregnung

  10. Wie wurde an vielen historischen Bewässerungskanälen des Alpenraumes der Wasserfluss überwacht?

    • über Hammerwerke oder Glocken
    • über Staudruckmesser, die einen optischen Telegraphen betätigen
    • durch zwangsverpflichtete Wasserwächter
    • über hochgelegene Beobachtungsposten mit Fernrohren
    Antwort anzeigen

    Richtig: über Hammerwerke oder Glocken

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