Wissenstest: Meeresströmungen – Wissen Sie, was die Meere umtreibt?
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Wissenstest: Meeresströmungen – Wissen Sie, was die Meere umtreibt?

© NASA SVS · Bild: NASA SVS

Wie die Atmosphäre ist auch das Meer ständig in Bewegung. Alle fünf Ozeane sind von gewaltigen Strömungssystemen durchzogen, die etwa ein Drittel des gesamten Meerwassers ständig in Bewegung halten. Selbst kleinere Meeresströmungen transportieren ungleich mehr Wasser als alle Flüsse der Welt zusammen. Weil sie neben Wasser auch enorme Wärme-, Nährstoff- und Sauerstoffmengen befördern, haben sie ei
Nordatlantik und Karibik mit Oberflächenmeeresströmungen

© NASA SVS

Die Fragen

  1. Was könnte dazu führen, dass wir in Mitteleuropa trotz fortschreitender Erderwärmung bibbern müssen?

    • das Verschwinden des Golfstromes
    • die Umkehr des Golfstromes
    • der Antransport arktischen Meerwasser durch die Gezeitenströmungen
    • die fortschreitende Verlagerung des winterlichen Sibirienhochs nach Westen
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    Richtig: das Verschwinden des Golfstromes

  2. Wofür haben die Meeresströmungen im Nordpazifik gesorgt?

    • Für die Bildung des größten Müllstrudels der Welt.
    • Für das Heranwachsen riesiger Braunalgenwälder.
    • Für Packeisbildung weit südlich der Polarzone.
    • Für die Bildung der tiefsten Meeresgräben der Welt.
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    Richtig: Für die Bildung des größten Müllstrudels der Welt.

  3. Was ist eine Driftströmung?

    • Eine Strömung, die durch den Einfluss länger anhaltender Winde entsteht.
    • Eine sehr langsame Meeresströmung.
    • Eine Strömung, die von der Schifffahrt genutzt wird.
    • Eine Strömung, die sich mit dem Wechsel der Jahreszeiten umkehrt.
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    Richtig: Eine Strömung, die durch den Einfluss länger anhaltender Winde entsteht.

  4. Welche berühmte Manga- und Anime-Figur ist nach einer extrem starken Gezeitenströmung benannt?

    • Naruto
    • Son Goku
    • Shōtarō Kaneda
    • Motoko Kusanagi
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    Richtig: Naruto

  5. Was gilt als wichtigster Motor von Vertikal- und Tiefenströmungen?

    • Dichteunterschiede des Wassers
    • Corioliskraft
    • Mondanziehung
    • submariner Vulkanismus
    Antwort anzeigen

    Richtig: Dichteunterschiede des Wassers

  6. Wie tief reicht die Schubkraft des Windes auf dem offenen Meer?

    • Bis in etwa 100 Meter Tiefe.
    • Bis zum Meeresgrund.
    • Nur wenige Meter unter den Meeresspiegel.
    • So tief wie die Wellentäler.
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    Richtig: Bis in etwa 100 Meter Tiefe.

  7. Welche Bedeutung hat der Begriff „Sverdrup“ in der Ozeanografie?

    • Es ist die gebräuchliche Maßeinheit für Volumenströme in der Ozeanografie.
    • Es handelt sich um eine Skala zur Einteilung der Meeresströmungen nach ihrem Volumen.
    • Es handelt sich um ein Klassifizierungssystem für Meeresströmungen.
    • Es handelt sich um eine Skala zur Angabe von Gezeitenstromstärken.
    Antwort anzeigen

    Richtig: Es ist die gebräuchliche Maßeinheit für Volumenströme in der Ozeanografie.

  8. Welcher überraschende Effekt tritt bei vom Wind verursachten Strömungen auf?

    • Die Hauptströmungsrichtung weicht um etwa 90 Grad von der Windrichtung ab.
    • Es können Strudel auf dem offenen Meer entstehen.
    • Wellen, die in den Einflussbereich einer Meeresströmung geraten, werden gedämpft.
    • An der Oberfläche solcher Meeresströmungen ist das Wasser transparenter.
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    Richtig: Die Hauptströmungsrichtung weicht um etwa 90 Grad von der Windrichtung ab.

  9. Wie wirkt sich der Klimawandel auf die großen windgetriebenen Ozeanzirkulationen aus?

    • Sie bewegen sich polwärts.
    • Sie schwächen sich ab.
    • Sie verstärken sich.
    • Sie werden räumlich immer kleiner.
    Antwort anzeigen

    Richtig: Sie bewegen sich polwärts.

  10. Warum stellt der Schmelzwassereintrag aus den Eiskappen Grönlands und der Antarktis für die Meeresströmungen ein Problem dar?

    • Weil Schmelzwasser die Dichte des Meerwassers senkt.
    • Ohne bremsende Salzlast strömt das verdünnte Meerwasser deutlich schneller.
    • Weil die träge Masse beschleunigt werden muss, bis sie die Geschwindigkeit der Meeresströmung erreicht hat.
    • Weil das Schmelzwasser auf den Meeresboden sinkt und von dort sauerstoffarmes Wasser nach oben drückt.
    Antwort anzeigen

    Richtig: Weil Schmelzwasser die Dichte des Meerwassers senkt.

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