
Seit dem Erfolg von Robert Louis Stevensons berühmt gewordenem Roman "Die Schatzinsel" gehört die Schatzkarte zum Inventar von Piratenromanen und Filmen. Sie verzeichnet die Stellen, an denen Piraten ihre mühsam erbeuteten Schätze versteckt haben sollen. Historisch nachweisbar ist jedoch, dass die meisten Piraten ihre Beute verkauft oder verspielt haben; nicht selten sandten sie sie an ihre Familien. Nur wenige vereinzelte Piratenschätze konnten tatsächlich belegt werden. Aus diesem Grund gibt es auch nachweislich nur eine einzige echte Schatzkarte - und die gehörte dem schottisch-amerikanischen Piraten William Kidd.




