
ACBahn / CC BY 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by/3.0
Die Fragen
Was ist ein Kronzeuge?
- ein Hauptzeuge der Anklage
- ein neutraler Prozessbeobachter
- eine Person, die als einziger Zeuge vor Gericht erscheint
- ein wichtiger Entlastungszeuge
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Richtig: ein Hauptzeuge der Anklage
Was macht ein Schöffe an deutschen Gerichten?
- Er entscheidet als Laienrichter mit über Schuld und Strafe.
- Er berät Bürger ehrenamtlich in rechtlichen Dingen.
- Er hält die Ordnung im Gerichtsverfahren und im Gerichtssaal aufrecht.
- Er entscheidet, welche Beweismittel in einem Prozess zugelassen werden.
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Richtig: Er entscheidet als Laienrichter mit über Schuld und Strafe.
Welche Berufsgruppe ist heute für viele Aufgaben zuständig, die früher Richtern vorbehalten waren?
- Rechtspfleger
- Rechtsberater
- Rechtsreferenten
- Rechtsfachwirte
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Richtig: Rechtspfleger
Wer sind die "Nebenkläger", von denen bei Gerichtsverhandlungen manchmal die Rede ist?
- Geschädigte, die neben dem Staatsanwalt Klage erhebt
- Ermittlungsassistenten des Staatsanwalts
- Gruppenmitglieder einer Sammelklage, die nicht persönlich am Prozess beteiligt sind
- Privatkläger bei Straftatbeständen, bei denen keine öffentliche Anklage vorliegt
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Richtig: Geschädigte, die neben dem Staatsanwalt Klage erhebt
Wofür ist ein Notar zuständig?
- für Beurkundungen
- für Arbeitsstreitigkeiten
- für Revisonsklagen
- für Strafverteidigungen
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Richtig: für Beurkundungen
Wer darf in einem Strafprozess vor Gericht ungestraft lügen?
- der Angeklagte
- unvereidigte Zeugen
- der Staatsanwalt
- die Anwälte und Sachverständigen
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Richtig: der Angeklagte
Wodurch wird in der Regel verhindert, dass es bei der Urteilsfindung zu einer Pattsituation unter den Richtern kommt?
- Gerichte werden mit ungeraden Anzahl von Richtern besetzt.
- Im Zweifelsfall entscheidet das Losverfahren.
- Das Urteil fällt immer der vorsitzende Richter, die Beisitzer haben nur beratende Funktion.
- In Streitfällen entscheidet der Gerichtspräsident.
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Richtig: Gerichte werden mit ungeraden Anzahl von Richtern besetzt.
Warum landet niemand wegen eines gebrochenen Amtseides vor Gericht?
- Weil statt einer Wahrheits- eine Willensbehauptung beschworen wird.
- Weil die Amtsinhaber meist zu mächtig und einflussreich sind.
- Weil ein Amtseid nur eine zeremonielle Bedeutung hat.
- Weil vereidigte Amtsträger für die Dauer ihrer Amtszeit Immunität genießen.
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Richtig: Weil statt einer Wahrheits- eine Willensbehauptung beschworen wird.
Wo landen die für einen Strafprozess sichergestellten oder beschlagnahmten Beweismittel?
- In der Asservatenkammer.
- Im Tresor des Verhandlungssaales.
- An einem von Staatsanwalt und Verteidigung ausgehandelten Ort.
- Im Büro des Staatsanwaltes.
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Richtig: In der Asservatenkammer.
Wie viele Verteidiger dürfen einen Beschuldigten in einem Strafprozess maximal vertreten?
- Die Anzahl der gewählten Verteidiger darf drei nicht übersteigen.
- Ein Angeklagter darf beliebig viele Anwälte als Verteidiger engagieren.
- Die zulässige Anzahl hängt von der Schwere der verhandelten Straftat ab.
- Es gibt keine Beschränkung, aber es darf immer nur ein Anwalt im Gerichtssaal anwesend sein.
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Richtig: Die Anzahl der gewählten Verteidiger darf drei nicht übersteigen.




