Wissenstest: Wie gut kennen Sie sich vor Gericht aus?
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Wissenstest: Wie gut kennen Sie sich vor Gericht aus?

Bild: Foto: Joseph Maria Olbrich, Public domain, via Wikimedia Commons

Die Judikative oder Rechtsprechung ist im Rahmen der Gewaltenteilung die sogenannte Dritte Gewalt. Sie hat durch den grundgesetzlichen Ausbau des Rechtsstaates eine früher unbekannte Fülle von Kompetenzen erhalten. Zwar muss nicht jeder Konflikt oder jede Beschwerde vor Gericht landen, aber grundsätzlich liegt das Rechtsprechungsmonopol bei der Justiz. Wie gut kennen Sie sich im Milieu der Amtsanw
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ACBahn / CC BY 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by/3.0

Die Fragen

  1. Was ist ein Kronzeuge?

    • ein Hauptzeuge der Anklage
    • ein neutraler Prozessbeobachter
    • eine Person, die als einziger Zeuge vor Gericht erscheint
    • ein wichtiger Entlastungszeuge
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    Richtig: ein Hauptzeuge der Anklage

  2. Was macht ein Schöffe an deutschen Gerichten?

    • Er entscheidet als Laienrichter mit über Schuld und Strafe.
    • Er berät Bürger ehrenamtlich in rechtlichen Dingen.
    • Er hält die Ordnung im Gerichtsverfahren und im Gerichtssaal aufrecht.
    • Er entscheidet, welche Beweismittel in einem Prozess zugelassen werden.
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    Richtig: Er entscheidet als Laienrichter mit über Schuld und Strafe.

  3. Welche Berufsgruppe ist heute für viele Aufgaben zuständig, die früher Richtern vorbehalten waren?

    • Rechtspfleger
    • Rechtsberater
    • Rechtsreferenten
    • Rechtsfachwirte
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    Richtig: Rechtspfleger

  4. Wer sind die "Nebenkläger", von denen bei Gerichtsverhandlungen manchmal die Rede ist?

    • Geschädigte, die neben dem Staatsanwalt Klage erhebt
    • Ermittlungsassistenten des Staatsanwalts
    • Gruppenmitglieder einer Sammelklage, die nicht persönlich am Prozess beteiligt sind
    • Privatkläger bei Straftatbeständen, bei denen keine öffentliche Anklage vorliegt
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    Richtig: Geschädigte, die neben dem Staatsanwalt Klage erhebt

  5. Wofür ist ein Notar zuständig?

    • für Beurkundungen
    • für Arbeitsstreitigkeiten
    • für Revisonsklagen
    • für Strafverteidigungen
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    Richtig: für Beurkundungen

  6. Wer darf in einem Strafprozess vor Gericht ungestraft lügen?

    • der Angeklagte
    • unvereidigte Zeugen
    • der Staatsanwalt
    • die Anwälte und Sachverständigen
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    Richtig: der Angeklagte

  7. Wodurch wird in der Regel verhindert, dass es bei der Urteilsfindung zu einer Pattsituation unter den Richtern kommt?

    • Gerichte werden mit ungeraden Anzahl von Richtern besetzt.
    • Im Zweifelsfall entscheidet das Losverfahren.
    • Das Urteil fällt immer der vorsitzende Richter, die Beisitzer haben nur beratende Funktion.
    • In Streitfällen entscheidet der Gerichtspräsident.
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    Richtig: Gerichte werden mit ungeraden Anzahl von Richtern besetzt.

  8. Warum landet niemand wegen eines gebrochenen Amtseides vor Gericht?

    • Weil statt einer Wahrheits- eine Willensbehauptung beschworen wird.
    • Weil die Amtsinhaber meist zu mächtig und einflussreich sind.
    • Weil ein Amtseid nur eine zeremonielle Bedeutung hat.
    • Weil vereidigte Amtsträger für die Dauer ihrer Amtszeit Immunität genießen.
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    Richtig: Weil statt einer Wahrheits- eine Willensbehauptung beschworen wird.

  9. Wo landen die für einen Strafprozess sichergestellten oder beschlagnahmten Beweismittel?

    • In der Asservatenkammer.
    • Im Tresor des Verhandlungssaales.
    • An einem von Staatsanwalt und Verteidigung ausgehandelten Ort.
    • Im Büro des Staatsanwaltes.
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    Richtig: In der Asservatenkammer.

  10. Wie viele Verteidiger dürfen einen Beschuldigten in einem Strafprozess maximal vertreten?

    • Die Anzahl der gewählten Verteidiger darf drei nicht übersteigen.
    • Ein Angeklagter darf beliebig viele Anwälte als Verteidiger engagieren.
    • Die zulässige Anzahl hängt von der Schwere der verhandelten Straftat ab.
    • Es gibt keine Beschränkung, aber es darf immer nur ein Anwalt im Gerichtssaal anwesend sein.
    Antwort anzeigen

    Richtig: Die Anzahl der gewählten Verteidiger darf drei nicht übersteigen.

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