
Steffen Prößdorf / CC BY-SA 4.0
Die Fragen
In welchen Behälter werden bei einer Bundestagswahl die ausgefüllten Wahlzettel eingeworfen?
- Wahlurne
- Wahltonne
- Wahlschale
- Wahlkorb
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Richtig: Wahlurne
Was bedeutet es, wenn Wähler ihre Stimmen bei einer Wahl "panaschieren"?
- Sie verteilen ihre Stimmen auf mehrere Parteien oder deren Vertreter.
- Sie machen den Stimmzettel absichtlich ungültig.
- Sie geben ihre Stimmen alle derselben Partei oder deren Vertretern.
- Sie geben nur die Erst- oder Zweistimme ab und lassen die andere verfallen.
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Richtig: Sie verteilen ihre Stimmen auf mehrere Parteien oder deren Vertreter.
Wie können Blinde oder stark sehbehinderte Personen ihr Kreuz in der Wahlkabine machen?
- Sie können eine Hilfsperson oder eine Wahlschablone nutzen.
- Gar nicht. Es bleibt nur die Möglichkeit der Briefwahl.
- Sie können Stellvertreter beauftragen.
- Sie können ihre Wahlentscheidung über ein Tonaufnahmegerät dokumentieren.
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Richtig: Sie können eine Hilfsperson oder eine Wahlschablone nutzen.
Wer wählt den Bundeskanzler?
- Bundestagsmitglieder
- Wähler
- Parteien
- Bundespräsident
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Richtig: Bundestagsmitglieder
Welchem primären Zweck dient die Fünf-Prozent-Hürde bei der Wahl zum Deutschen Bundestag?
- Sie soll die Bildung einer stabilen Regierung erleichtern.
- Sie soll die Anzahl der Bundestagsmitglieder klein halten.
- Sie soll die Wahlbeteiligung erhöhen.
- Sie soll den Einzug radikaler Parteien verhindern.
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Richtig: Sie soll die Bildung einer stabilen Regierung erleichtern.
Welche Bedeutung hat die "Zweitstimme" bei der Wahl zum Deutschen Bundestag?
- Sie entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag.
- Sie geht an einen für den Wahlkreis aufgestellten Direktkandidaten.
- Sie entscheidet, wie viele Überhangmandate der gewählten Partei zufallen.
- Sie entscheidet über die Gewichtung der Erststimme.
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Richtig: Sie entscheidet über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag.
Wie viele Mitglieder des Wahlvorstands müssen während der Stimmabgabe im Wahllokal anwesend sein?
- Mindestens drei Mitglieder müssen anwesend sein.
- Mindestens ein Mitglied des Wahlvorstands muss immer im Wahllokal anwesend sein.
- Der gesamte Wahlvorstand muss während der Stimmabgabe im Wahllokal anwesend sein.
- Eine Anwesenheitspflicht besteht nur bei der Stimmauszählung.
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Richtig: Mindestens drei Mitglieder müssen anwesend sein.
Welche Daten werden nach der Stimmauszählung genutzt, um die Anzahl der Wählerinnen und Wähler festzustellen?
- Die Zahl der Stimmzettel aus der Wahlurne, die Zahl der Stimmabgabevermerke im Wählerverzeichnis und die Zahl der eingenommenen Wahlscheine.
- Es zählt nur die Zahl der Stimmabgabevermerke im Wählerverzeichnis.
- Die anonyme, berührungslose Personenzählung am Eingang oder eine von den Schriftführern des Wahlvorstands geführte Strichliste.
- Gewertet wird die Anzahl der gültigen Zweitstimmen.
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Richtig: Die Zahl der Stimmzettel aus der Wahlurne, die Zahl der Stimmabgabevermerke im Wählerverzeichnis und die Zahl der eingenommenen Wahlscheine.
Was passiert mit den Stimmzetteln nach der Auszählung?
- Sie werden bis kurz vor der nächsten Wahl in der Gemeindebehörde eingelagert.
- Sie werden unmittelbar nach der Auszählung vom Wahlvorstand geschreddert, damit keine nachträgliche Manipulation möglich ist.
- Sie werden nach der Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses an lizensierte Spezialunternehmen übergeben, die den Abtransport und die Vernichtung erledigen.
- Sie landen in einem klimatisierten Bergwerkstollen des Bundesstaatsarchivs.
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Richtig: Sie werden bis kurz vor der nächsten Wahl in der Gemeindebehörde eingelagert.
Wie hoch muss die Mindestwahlbeteiligung bei einer Bundestagswahl sein?
- Es gibt in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung.
- Die Mindestwahlbeteiligung liegt bei fünf Prozent.
- Liegt die Wahlbeteiligung unter 50 Prozent, werden automatisch Neuwahlen angesetzt.
- Liegt die Wahlbeteiligung unter 50 Prozent, bleiben die Bundestagsabgeordneten für weitere vier Jahre im Amt.
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Richtig: Es gibt in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung.




