Was ist eine erworbene Immunschwäche?

Was ist eine erworbene Immunschwäche? Sie tritt normalerweise als Folge einer vorausgegangenen Erkrankung auf, die zu einer Schädigung des Immunsystems geführt hat. Oft richtet sich die Krankheit direkt gegen das Immunsystem selbst. Beispiele dafür sind Krebserkrankungen des Knochenmarks oder des Lymphsystems – also Leukämien und Lymphome – wie auch die Infektion mit dem HI-Virus, der allmählich die T-Lymphozyten zerstört. HIV steht für »human immunodeficiency virus« und bedeutet menschliches Immunschwächevirus. Auch nach einer Entfernung oder starken Schädigung der Milz kommt es oft zu einer erworbenen Immunschwäche, hauptsächlich gegenüber Bakterien. Fehl- und Mangelernährung haben ebenfalls eine schädigende Wirkung auf das Immunsystem.