Was passiert bei Aids?

Was passiert bei Aids? Der Aids-Erkrankung geht eine Infektion mit dem HI-Virus voraus. Die HIV-Infektion zerstört fortschreitend die T-Lymphozyten. Dies wiederum führt zur Aids-Erkrankung (Aids steht für acquired immune deficiency syndrome und bedeutet erworbene Immunschwäche), wobei es zu häufigen Infektionen und seltenen Krebserkrankungen kommt. HIV ist ein Retrovirus, d. h. ein Virus, das eigene genetische Informationen in die Zielzellen – zumeist T-Lymphozyten – einbaut und diese dann als Wirtszelle zur eigenen Vermehrung nutzt. Innerhalb des Lymphozyten kommt es dann zur Produktion großer Mengen von Viren, die daraufhin andere Zellen infizieren, einschließlich der T-Helferzellen. Sie schwächen dadurch die Fähigkeiten des Körpers, sich selbst zu schützen. Die verbleibenden Abwehrkräfte des Körpers wenden sich nun gegen die infizierten Zellen und töten sie zusammen mit dem Virus.