Wie machte sich der Prinz von Homburg schuldig?

Wie machte sich der Prinz von Homburg schuldig? Beflügelt von einer Traumvision in der vorangegangenen Nacht, hatte der Prinz von Homburg, General in Diensten des Großen Kurfürsten, mit seiner Kavallerie voreilig in die Schlacht eingegriffen, was entscheidend zu ihrem günstigen Ausgang beitrug. Mit dieser eigenmächtigen Handlung hatte er indes die militärische Disziplin verletzt und war zum Tode verurteilt worden. Nun muss er einen weit härteren individuellen Kampf bestehen: Zunächst überzeugt, es handle sich bei seiner Verurteilung nur um eine Formalität, wird er angesichts des für ihn bestimmten Grabes des Ernstes der Situation bewusst und fleht um sein Leben. Natalie, eine Nichte seines Dienstherrn, erwirkt eine Begnadigung unter der Voraussetzung, dass der Prinz sich vor dem Kriegsgericht erfolgreich verteidigt.