15. 2. 1989
15. 2. 1989 Afghanistan/Sowjetunion Die letzten sowjetischen Soldaten verlassen Afghanistan. Damit löst die sowjetische Führung die 1988 auf der Genfer Friedenskonferenz gemachte Zusage für einen schrittweisen Abzug der insgesamt 115 000 Soldaten ein. Das Ziel, die Herrschaft ihrer Anhänger gegen muslimische Rebellen zu verteidigen, hat die Sowjetunion verfehlt. Der Bürgerkrieg setzt sich fort. Im April 1992 gelingt es den muslimischen Rebellen, die Regierung unter Staatschef Mohammed Nadschibullah zu stürzen.