14. 12. 1989

14. 12. 1989 Chile Der Christdemokrat Patricio Aylwin gewinnt mit absoluter Mehrheit die ersten freien Präsidentschaftswahlen seit 1970. Aylwin repräsentiert ein Oppositionsbündnis, das von den Konservativen bis zu marxistischen Gruppen reicht. Gemeinsam wollen sie den seit 1973 mit diktatorischer Gewalt regierenden Staatschef Augusto Pinochet Ugarte ablösen. Im März 1990 gibt der Diktator sein Amt auf. Dennoch behält er seinen Einfluss auf die Entwicklung Chiles. Bis 1998 soll er Chef des Heeres bleiben, dessen parlamentarische Kontrolle er ablehnt.