1292
1292 Deutsches Reich Nach dem Tod des Habsburgers Rudolf I. erheben die Fürsten Adolf von Nassau zum deutschen König. Gegen die Wahl von Rudolfs Sohn Albrecht verwahren sie sich, da sie einen schwachen König wünschen. Erstmals wird vor der Wahl Adolfs eine Art Vertrag über die Zugeständnisse des Königskandidaten an die Fürsten geschlossen („Wahlkapitulation“). Da Adolf entgegen seinem Versprechen seine Hausmacht, d. h. seine Familienterritorien, auszuweiten trachtet („Nassauer“), wird er 1298 – nun doch zugunsten Albrechts – abgesetzt.