19. 4. 1943

19. 4. 1943 Deutsches Reich/Polen Im Warschauer Ghetto bricht ein Aufstand los, als Angehörige der Waffen-SS eindringen, um die letzten jüdischen Einwohner des hermetisch abgeriegelten Bezirks gefangenzunehmen und in Konzentrations- und Vernichtungslager zu deportieren. Trotz der mangelhaften Bewaffnung gelingt es zunächst, die deutschen Einheiten aus dem Ghetto zu vertreiben. Am 16. 5. müssen die Aufständischen angesichts der deutschen Terrormaßnahmen kapitulieren, der 65 000 Juden zum Opfer gefallen sind. Alle Überlebenden werden deportiert, das Ghetto dem Erdboden gleichgemacht.