23. 5. 1999
23. 5. 1999 Deutschland Die Bundesversammlung wählt in Berlin den früheren nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau zum achten deutschen Bundespräsidenten. Er erhält im zweiten Wahlgang 690 Stimmen, seine von den Unionsparteien aufgestellte Gegenkandidatin Dagmar Schipanski 572. Das nach Gustav Heinemann zweite sozialdemokratische Staatsoberhaupt in der deutschen Nachkriegsgeschichte folgt Roman Herzog nach, der auf eine zweite Amtszeit verzichtete. Rau wird am 1. Juli vereidigt.