1453, Hundertjähriger Krieg mit französischem Sieg bei Castillon beendet
1453, Hundertjähriger Krieg mit französischem Sieg bei Castillon beendet England/Frankreich Der seit 1339 mit längeren Unterbrechungen geführte Hundertjährige Krieg zwischen beiden Ländern endet mit dem französischen Sieg bei Castillon. Ein Friede wird nicht geschlossen – die Kampfhandlungen schlafen gewissermaßen ein. England verliert bis auf Calais seinen gesamten Festlandsbesitz und ist innerlich geschwächt („Rosenkriege“ 1455 – 1485). In Frankreich bewirkte der Krieg eine immense Stärkung der Königs- und Zentralgewalt, die sich auf ausgedehnten Kronbesitz stützen kann. Frankreich entwickelt sich zum stärksten Land Europas.