12. 6. 1975

12. 6. 1975 Indien Ministerpräsidentin Indira Gandhi wird vom Gericht in Allahabad wegen Korruption in ihrem Wahlkreis bei den Wahlen von 1971 verurteilt. Sie wird für sechs Jahre von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen. Gandhi ignoriert das Urteil und bleibt weiterhin im Amt, obwohl es im ganzen Land zu Protestkundgebungen kommt, die zum Teil in Straßenschlachten münden. Gandhi verhängt am 26. 6. den Ausnahmezustand, lässt Oppositionelle verhaften und eine Pressezensur durchführen. Eine Flut von neuen Gesetzen schränkt die persönliche Freiheit der Bürger ein. Das Urteil gegen die Ministerpräsidentin wird zurückgenommen.