16. 7. 1999
16. 7. 1999 Jugoslawien Bei Massenkundgebungen in mehreren Städten formiert sich seit Anfang Juli der Widerstand gegen das Präsident Milo š evi ć -Regime. In Kragujeva ć fordert der entlassene stellvertretende Ministerpräsident und Vorsitzende der nationalistischen Serbischen Erneuerungsbewegung (SPO), Vuk Dra š kovi ć , den Rücktritt des Präsidenten. Er schließt sich einem von dem Vorsitzenden der Demokratischen Partei, Ž oran Djindji ć , geführten Aktionsbündnis von 36 Parteien und Organisationen jedoch nicht an. Im August rücken auch die serbisch-orthodoxen Bischöfe von Milo š evi ć ab. Angesichts der Spaltung der Opposition bleibt ein Ultimatum, das Djindji ć bei einer Großkundgebung mit mehr 150 000 Teilnehmern am 19. August in Belgrad Milo š evi ć stellt, ohne Wirkung.