17./18. 5. 1997, Mobutu wird im Bürgerkrieg gestürzt
17./18. 5. 1997, Mobutu wird im Bürgerkrieg gestürzt Zaire/Demokratische Republik Kongo Nachdem am 16. 5. 1997 der langjährige zairische Staatschef Sese Seko Mobutu nach monatelanger Staatskrise und zahlreichen Vermittlungsversuchen mit dem Rebellenchef Laurent Desiré Kabila das Land verlassen hat, erklärt sich Kabila zum des Landes und benennt es gleichzeitig in Demokratische Republik Kongo um. Zahlreiche afrikanische Länder, an ihrer Spitze Südafrika, das die Verhandlungen zwischen Mobutu und den Rebellen maßgeblich leitete, erkennen die neue Regierung sofort an. Kabila kündigt umfassende Veränderungen für den mittelafrikanischen Staat an.