218 v. Chr.
218 v. Chr. Rom Die „Lex Claudia de nave senatorum“ untersagt römischen Senatoren den Seehandel. Hintergrund ist die Unterbindung von Korruption: Die politisch bestimmenden Senatoren sollen in ihren staatswichtigen Entscheidungen nicht durch persönliche Wirtschaftsinteressen eingeschränkt sein. Gesellschaftlich begünstigt dieses Verbot den Aufstieg der „Equites“ (Ritter) – so bezeichnet, weil dieser Stand vermögend genug war, für den Kriegsdienst auch die Reiterei zu stellen. Die Ritter entwickeln sich zur tragenden ökonomischen Schicht im Handel.