27. 11. 1958

27. 11. 1958 Sowjetunion Staatschef Nikita S. Chruschtschow kündigt einseitig in einer Note an die drei Westmächte sämtliche Vereinbarungen über den Status Berlins auf und verlangt die Umwandlung des westlichen Teils in eine „entmilitarisierte“ freie Stadt. Falls die Forderung nicht erfüllt werde, kündigt Chruschtschow an, dass alle Rechte an Berlin der DDR übertragen würden. Er stützt sich dabei auf das Argument, die DDR sei ein souveräner Staat, in dem Berlin durch die Viermächtekontrolle zum Fremdköper geworden sei. Die Westmächte lehnen jede Veränderung des Status von Berlin ab.