21. März 2002 - Frankfurt am Main ...
21. März 2002 - Frankfurt am Main ... Frankfurt am Main : Nach dem endgültigen Scheitern der Gespräche mit den Banken über Absicherungsmaßnahmen für den Baukonzern Philipp Holzmann mit insgesamt 23 000 Beschäftigten muss das Unternehmen nun doch beim Amtsgericht Frankfurt am Main auf Grund akuter Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragen. Die Dresdner Bank, Commerzbank und HypoVereinsbank hatten sich bis zuletzt geweigert, in die Reihe der 23 Gläubigerbanken zurückzukehren. Nach Angaben von Holzmann-Finanzvorstand Johannes Ohlinger hatte die Deutsche Bank zur Abwendung der Zahlungsunfähigkeit nochmals zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt. Die Schäden einer Insolvenz summieren sich nach Darstellung von Ohlinger auf mindestens 1,3 Mrd. Euro.