Allen

Jahr
1998
Land
USA
Regie
Woody Allen
Kamera
Sven Nykvist
Drehbuch
Woody Allen
Schauspieler
Kenneth Branagh, Charlize Theron, Melanie Griffith, Winona Ryder, Leonardo DiCaprio, Hank Azaria, Judy Davis, Joe Mantegna
Auszeichnungen
César 1979 für ausländischen Film
Original-Titel
CELEBRETY
Deutscher Titel
Celebrity

Woody, eigentlich Allen Stewart Konigsberg , US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller, * 1. 12. 1935 New York; zunächst Gagschreiber und Komiker in Nachtclubs und TV-Shows; seine Filmkomödien zeichnen sich durch subtilen Humor aus; drehte u. a.: „Mach ’ s noch einmal, Sam“ 1971; „Die letzte Nacht des Boris Gruschenko“ 1975; „Der Stadtneurotiker“ 1977; „Manhattan“ 1978; „Stardust Memories“ 1980; Deutscher Titel: Zelig Original-Titel: ZELIG Land: USA Jahr: 1982 Regie: Woody Allen Drehbuch: Woody Allen Kamera: Gordon Willis Schauspieler: Woody Allen, Mia Farrow, John Buckwalter Woody Allens »Zelig« erzählt die Geschichte eines jüdischen Angestellten in den 20er und 30er Jahren, der sich seiner Umgebung und der Gesellschaft soweit anpasst, dass er sogar physische Umwandlungsprozesse mitmacht. Es ist die Biografie eines »menschlichen Chamäleons«. Leonard Zelig (Woody Allen) besitzt keine eigene Identität, er mutiert zum Jazzmusiker, Chinesen, übergewichtigen Mann und zum Psychiater. Diese ungewöhnliche Anpassungsfähigkeit verwirrt die Öffentlichkeit, macht Zelig aber auch zum begehrten Produkt der Unterhaltungsindustrie und zum gefragten Studienobjekt für Wissenschaftler. Erst durch die Begegnung mit der Psychiaterin Dr. Eudora Fletcher (Mia Farrow) findet er zu seinem Ich. Woody Allen verleiht dem zum Teil farbigen Film dokumentarischen Charakter. Im Stil von Wochenschauen und alten Fotos wird Zelig mit Prominenten der Zeit gezeigt. »Zelig« ist eine beißende Satire auf die medienfixierte Öffentlichkeit und ihre Sensationsgier. Der Konformismus des Protagonisten steht für die durch die Gesellschaft und ihre Anpassungszwänge verursachten Identitätskrisen. „Zelig“ 1982; Deutscher Titel: Broadway Danny Rose Original-Titel: BROADWAY DANNY ROSE Land: USA Jahr: 1984 Regie: Woody Allen Drehbuch: Woody Allen Kamera: Gordon Willis Schauspieler: Woody Allen, Mia Farrow, Nick Apollo Forte, Sandy Baron, Corbett Monica In ihrem New-Yorker Stammlokal erzählen sich einige Broadway-Komiker Anekdoten aus der guten alten Zeit des Show-Business. Beliebtestes Thema ist »Broadway Danny Rose« (Woody Allen), ein verträumter und liebenswerter Verlierer-Typ, der als Künstleragent vor allem die Erfolglosen betreut. Eines Tages bietet sich ihm die Chance, dem Schnulzensänger Lou Canova (Nick Apollo Forte) zu einem furiosen Come-back zu verhelfen. Als Danny sich um Lous Geliebte Tina (Mia Farrow) kümmert, gerät er durch sie an Mitglieder der Mafia. In der Zwischenzeit hat Lou seinen Auftritt erfolgreich absolviert und einen Vertrag mit einem anderen Manager abgeschlossen. Dem erfolglosen Danny bleibt am Ende immerhin die Liebe zu Tina. Der Film ist eine liebevolle Hommage an die ewig Erfolglosen des Showgeschäfts. Woody Allen liefert mit »Broadway Danny Rose« eine weitere, gelungene Parodie auf Gangster-, Action- und Liebesfilme. „Broadway Danny Rose“ 1984; „The Purple Rose of Cairo“ 1985; „Hannah und ihre Schwestern“ 1986; „Schatten und Nebel“ 1991; „Manhattan Murder Mistery“ 1993; „Bullets over Broadway“ 1994; „Celebrity“ 1998; „Schmalspurganoven“ 2000; „Im Bann des Jade Skorpions“ 2001; „Hollywood Ending“ 2002; „Match Point“ 2005; „Cassandras Traum“ 2007; „Vicky Cristina Barcelona“ 2008; schrieb auch Theaterstücke und führte 2008 erstmals Opernregie.