Argentinien

Die Pampa war ursprünglich ein weites Grasland. Im feuchten Osten wird heute intensive Landwirtschaft betrieben; diese Region bildet die Kornkammer des Landes. Im trockenen Westen wachsen nährstoffreiche Gräser – Futtergrundlage für Millionen Rinder.

Im Norden des zentralen Tieflands liegt der Gran Chaco, eine weite Parklandschaft mit subtropischem Trockenwald, die nach Westen hin von einer Dornbuschsavanne abgelöst wird. Typischer Baum des Gran Chaco ist der Quebracho, der wegen seines hohen Gehalts an Tannin bei der Lederherstellung verwendet wird.

Östlich der Pampa erstreckt sich das von den Flüssen Paraná und Uruguay eingerahmte Zwischenstromland (Mesopotamia). Im äußersten Nordosten bedeckt subtropischer Regenwald die Ausläufer des Brasilianischen Berglandes. In dieser Region liegen die spektakulären Wasserfälle von Iguaçú.