Argentinien
Nach der Kapitalflucht im Krisenjahr 2002 war die industrielle Produktion praktisch zum Erliegen gekommen. Heute profitiert sie von einer erhöhten Investitionsbereitschaft und erreicht Wachstumsraten von über 10%. Zu den wichtigsten Industriezweigen gehören die Nahrungsmittelbranche sowie die Textil-, Leder- und Holzindustrie. Die Produkte des Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbaus machen zusammen mit den Erzeugnissen der chemischen Industrie ein Viertel des Ausfuhrvolumens aus. Auch verfügt Argentinien über große Erdöl- und Erdgasvorkommen vor der Ostküste, die aber nur z. T. erschlossen sind.