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Egid Quirin, deutscher Bildhauer und Stuckateur, * 1. 9. 1692 Tegernsee, † 29. 4. 1750 Mannheim; Bruder von Cosmas D. Asam ; führender Meister der süddeutschen Barockplastik; längerer Romaufenthalt. Ihre besten Werke schufen die Brüder Asam in gemeinsamer Arbeit; sie verwirklichten die barocke Forderung nach dem „Gesamtkunstwerk“ durch vollkommenes Verschmelzen von Architektur, Plastik und Malerei. Gemeinsame Hauptwerke: Ausschmückung (Stuckaturen, Plastiken, Altar- und Deckengemälde) der Wallfahrtskirche Einsiedeln 1724 – 1726, der Kirche St. Anna am Lehel in München 1729, der Stiftskirche St. Emmeran in Regensburg bis 1733, der Klosterkirche Weltenburg 1717 – 1721, Deckenfresko der Kirche Maria de Victoria in Ingolstadt 1736 und die an das Wohnhaus der Künstler in München angrenzende Johann-Nepomuk-Kirche 1733 – 1735.