Bamberger Dom

1237 geweihte, doppelchörige Basilika mit Ostkrypta, Westquerhaus und zwei Turmpaaren seitlich der Apsiden, auf dem unter Heinrich II. 1003 oder 1004 errichteten Gründungsbau St. Peter und St. Georg in Bamberg. Der Westbau trägt zisterziensische Merkmale, die Westtürme sind nach dem Vorbild der Kathedrale von Laon ausgeführt. Zur Ausstattung gehören u. a. figürliche Steinplastiken: Synagoge und Ecclesia, Jüngstes Gericht, Maria und Elisabeth, Bamberger Reiter (in Auseinandersetzung mit der Reimser Kathedralplastik), Portalfiguren; Bildgrabplatten, darunter die des Friedrich von Hohenlohe (1352), Grabmal Heinrichs II. und seiner Gemahlin Kunigunde von T. Riemenschneider , 1499 – 1513; Altäre, Kreuzigungsgruppe.