Bayerischer Erbfolgekrieg
1778/79 von Friedrich dem Großen gegen Österreich geführter Feldzug in Böhmen, da Kaiser Joseph II. nach dem Aussterben der bayerischen Wittelsbacher Niederbayern und die Oberpfalz zu gewinnen hoffte. Der Feldzug erbrachte keine Schlachtentscheidung, sondern ging oft nur um Verpflegung, daher auch als „Kartoffelkrieg“ bezeichnet; doch konnte Österreich in dem durch russisch-französische Vermittlung zustande gekommenen Frieden von Teschen das Innviertel erwerben.