Beng ạ len
Landschaft am Unterlauf von Ganges und Brahmaputra und in deren Delta, politisch seit 1947 zu Indien ( Westbengalen ) und Ostpakistan (Ostbengalen, bis 1971, seitdem Bangladesch) gehörend; feuchtheiß, stark beregnet und häufig überschwemmt, sehr fruchtbar, das am dichtesten besiedelte Gebiet Indiens; die Bevölkerung lebt überwiegend auf dem Land, nur zu 10% in Städten (hauptsächlich im indischen Kolkata und in dem zu Bangladesch zählenden Dhaka); Reis- und Juteanbau. – Das buddhistische Land wurde um 1200 von Muslimen erobert und gehörte seit 1576 zum Großmogul-Reich, seit 1757 unter britischer Herrschaft; mit der Unabhängigkeit Indiens geteilt in den indischen Bundesstaat Westbengalen (Hauptstadt Kolkata) und Ostpakistan.