Berlinale

jährlich in Berlin stattfindende Filmfestspiele. Die Berlinale wurde erstmals 1951 in Berlin (West) ausgerichtet und zwar im Steglitzer Titania-Palast. 1953 beschloss der Berliner Senat, die Filmfestspiele zu einer ständigen Einrichtung zu machen. 1955 erfolgte die Anerkennung als so genanntes A-Festival durch den internationalen Produzentenverband FIAPF. Diese Kategorisierung beinhaltet, dass ein Festival eine internationale Jury einsetzt, einen Wettbewerb mit Weltpremieren durchführt und offizielle Preise vergibt. 1978 wurde der Termin der Berlinale vom Sommer in den Februar verlegt, um einen größeren Abstand zum Filmfestival in Cannes zu garantieren. Der 1957 fertig gestellte Zoo-Palast bildete lange Jahre das Herz des Festivalgeschehens. 2000 verlagerte sich das Festivalzentrum zum Potsdamer Platz. Die Filmfestspiele gliedern sich heute hauptsächlich in die Bereiche Wettbewerb, Panorama, Internationales Forum des Jungen Films, Generation, Perspektive Deutsches Kino und Retrospektive. Goldener bzw. Silberner Bär sind die Hauptpreise des Wettbewerbs. Bisherige Leiter der Berlinale: Alfred Bauer (1951 – 1976), Wolf Donner (1976 – 79), Moritz de Hadeln (1979 – 2001), seit 2001 Dieter Kosslick .

Auch: Internationale Filmfestspiele Berlin