Berliner Porzellan

Erzeugnisse der 1751 von W. C. Wegely in Berlin gegründeten und 1761 von J. E. Gotzkowsky neu gegründeten Porzellanmanufaktur. Die Wegely-Fabrik stellte 1757 die Produktion ein; aus dem von Gotzkowsky eröffneten Betrieb ging 1763 die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) hervor, die 1918 verstaatlicht wurde (Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin). Als Auftragsarbeiten Friedrichs II. entstanden Hauptwerke der Berliner Porzellankunst: Tafelservice für das neue Palais Potsdam und das Stadtschloss Breslau. Nach Einführung technischer Neuerungen ( Segerporzellan ) in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts fand das Berliner Porzellan seit 1930 Anschluss an die zeitgemäße Formgestaltung.