Bewässerung
künstliche Zuführung von Wasser auf Äcker und Wiesen, um den Boden anzufeuchten, zu düngen und zu erwärmen. Bewässerungsarten: 1. Einstau, Grabenstau durch Stauvorrichtung in Wassergräben; 2. zeitweise Überstauung des Geländes innerhalb von Dämmen. Die mitgebrachten Sinkstoffe düngen den Boden. Geneigtes Gelände wird in Terrassen aufgeteilt. Hauptanwendung für Reis und Zuckerrohr; 3. Berieselung ; 4. Beregnung mittels Pumpen und Streudüsen; 5. Absperren der Drainage-Rohre; 6. Verlegen durchlässiger Rohre im Boden, die mit Wasser beschickt werden. – Viele Talsperren und Stauseen dienen vor allem der Bewässerung. In ariden Gebieten kann durch fehlerhafte Bewässerung u. U. Bodenversalzung eintreten ( Salinität ).