Bibel
Das aus 39 Büchern bestehende Alte Testament ist zum größten Teil auf Hebräisch verfasst. Beginnend mit der Schöpfungsgeschichte, der Sintflut, dem Bund Gottes mit Abraham und seinen Nachkommen, werden Geschichte und Schicksal des Volkes Israel nach dem Auszug aus Ägypten erzählt. Bei der Einteilung, Zählung und Benbennung der Schriften gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede sowohl gegenüber dem im Judentum geltenden hebräischen Text des Alten Testaments als auch gegenüber den alten griechischen (Septuaginta u. a.) und lateinischen (Vulgata u. a.) Übersetzungen.
Die Lutherbibel teilt folgendermaßen ein: I. die Geschichtsbücher, die bis zur Landnahme der 12 Stämme in Palästina führen (die 5 Bücher Mose). Das Judentum fasst sie unter dem Begriff Tora („Gesetz“) zusammen. II. die Bücher der Geschichte im verheißenen Land selbst, beginnend mit der Einnahme Jerichos durch Josua (u. a. die Zeit der Könige Saul, David und Salomon). III. die Lehrbücher, auch poetische Bücher genannt, Ijob, Psalmen, Sprichwörter, Kohelet und Hohelied. IV. prophetische Bücher: Jesaja, Jeremia, Klagelieder des Jeremia, Ezechiel, Daniel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja und Maleachi. Die Bücher Hosea bis Maleachi, werden oft unter der Bezeichnung „12 kleine Propheten“ zusammengefasst. Die sog. Spätschriften (Apokryphen), d. h. Ergänzungen und Zusätze zum Alten Testament, sind nur in der griechischen Übersetzung überliefert und gehören nicht zum Bibelkanon, sind aber in manchen katholischen Bibeln abgedruckt.
Auch: Buch der Bücher, ; Heilige Schrift