Brandopferplatz

prähistorischer Kultplatz der späten Bronzezeit bis späten Latènezeit (13. Jahrhundert v. Chr. bis Christi Geburt) in Mitteleuropa, meist auf markanten Geländepunkten gelegen. Man opferte dort verbrannte Tiere und Feldfrüchte, auch unverbrannte Keramik, Schmuck, Waffen, Werkzeuge. Länger benutzte Brandopferplätze weisen Knochenhaufen bis 24 m Durchmesser auf.