Carn ụ ntum

zwischen Petronell und Deutsch Altenburg an der Donau gelegene, bedeutendste römische Ruinenstadt Niederösterreichs; zunächst illyrisch, seit der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. bis zur römischen Eroberung keltisch; römisches Militärlager, Hauptfestung am pannonischen Donaulimes. Die daneben entstandene Zivilstadt hatte 40 000 Einwohner, wurde 106 Hauptstadt Oberpannoniens. 308 fand hier eine von Diocletian einberufene Kaiserkonferenz statt. 395 von den Quaden zerstört. Zwei Amphitheater, Legatenpalast, Triumphbogen; Ausgrabungen legten den größten Teil des Militärlagers frei.