China

Die größte Hochebene des Landes ist das in seinem Zentrum abflusslose und durchschnittlich 4500 m hohe Qinghai-Tibet-Plateau im Südwesten. Abgegrenzt wird diese höchstgelegene Landmasse der Erde vom Kunlun Shan im Norden, vom Karakorum im Westen, vom Himalaya im Süden und von den Osttibetischen Randketten im Osten. In den größtenteils vergletscherten Gebirgen Karakorum und Himalaya ragen die höchsten Gipfel der Erde auf (Mount Everest, 8846 m). Der Transhimalaya teilt das Hochland von Tibet in einen wüstenhaften nördlichen Teil und in einen südlichen Teil mit den Oberläufen des Brahmaputra und des Indus. In diesem wirtschaftlichen und kulturellen Kernraum Tibets ist bei gemäßigtem Klima auch Ackerbau möglich. Weiter im Norden liegen von kleineren Bergketten abgeteilte trockenkalte, wüstenhafte und nahezu vegetationslose Hochbecken mit Schuttflächen, Salzsümpfen und Endseen, darunter im Osten das Becken von Qinghai und im Norden das etwas flachere Qaidambecken.