Containment
1947 vom Leiter der Planungsabteilung des amerikanischen Außenministeriums G. F. Kennan formuliertes neues Prinzip der US-Außenpolitik, wonach die USA den vom expansiv begriffenen Weltkommunismus vermeintlich oder tatsächlich bedrohten Ländern Wirtschafts- und Militärhilfe leisten sollten, um den Kommunismus einzudämmen und die 1945 gezogene Grenzlinie zwischen der demokratischen und der kommunistischen Welt zu sichern. Gleichzeitig machten die USA deutlich, dass sie im Falle einer sowjetischen „Grenzüberschreitung“ militärisch zu Gunsten der bedrohten Länder eingreifen würden. Bis Anfang der 1970er Jahre bestimmte der Containment-Gedanke die US-Außenpolitik.