Cruise

Jahr
1988
Land
USA
Regie
Barry Levinson
Kamera
John Seale
Drehbuch
Barry Morrow, Ronald Bass, nach einer Erzählung von Barry Morrow
Schauspieler
Dustin Hoffman, Tom Cruise, Valeria Golino, Jack Murdock
Auszeichnungen
Oscars 1989 für Film, Regie, Hauptdarsteller (Dustin Hoffman), Goldener Bär Filmfestspiele Berlin 1989 für Film, Drehbuch, Golden Globes 1989 für Film/Drama und Hauptdarsteller/Drama
Original-Titel
RAIN MAN
Deutscher Titel
Rain Man

Tom, eigentlich Thomas Cruise Mapother IV. , US-amerikanischer Schauspieler, * 3. 7. 1962 Syracuse, New York; schaffte 1986 den internationalen Durchbruch mit dem Film „Top Gun“. Weitere erfolgreiche Filme: „Rain Man“ 1988; „Geboren am 4. Juli“ 1989; Deutscher Titel: Die Firma Original-Titel: THE FIRM Land: USA Jahr: 1993 Regie: Sydney Pollack Drehbuch: David Rabe, Robert Towne, nach einem Roman von John Grisham Kamera: John Seale Schauspieler: Tom Cruise, Jeanne Trippelhorn, Gene Hackman, Hal Holbrook »Die Firma« ist nur einer der vielen Thriller des Bestseller-Autors John Grisham, die zur Zeit verfilmt werden. Tom Cruise spielt hier einen jungen Harvard-Absolventen, der in seiner Anwaltskanzlei schon bald nach seiner Einstellung Unregelmäßigkeiten feststellt, die ihn in eine lebensbedrohliche Auseinander setzung zwischen FBI und Mafia stürzen. Neben Unstimmigkeiten in der Story fällt vor allem die Fehlbesetzung der männlichen Hauptrolle auf: Tom Cruise„s Talent reicht hier bei weitem nicht aus, um sich gegen so glänzende Nebendarsteller wie Gene Hackman oder Hal Holbrook zu bewähren. „Die Firma“ 1993; „Mission: Impossible“ 1996; Deutscher Titel: Eyes Wide Shut Original-Titel: EYES WIDE SHUT Land: USA Jahr: 1999 Regie: Stanley Kubrick Drehbuch: Stanley Kubrick, Frederic Raphael, nach einer Novelle von Arthur Schnitzler Kamera: Larry Smith Schauspieler: Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack, Madison Eginton »Ich ahne, dass die Wirklichkeit einer Nacht, ja dass nicht einmal die eines ganzen Menschenlebens zugleich auch seine innerste Wahrheit bedeutet«, sagt Albertine zu Fridolin am Ende von Arthur Schnitzlers »Traumnovelle«, nachdem die Eheleute einander ihre geheimen nächtlichen Obsessionen und Abenteuer gestanden haben, die sie in ihrer Verbindung nicht verwirklichen können, auch wenn diese so glücklich ist, dass sie am Ende froh gemeinsam konstatieren, aus allen Träumen heil erwacht zu sein. Schnitzlers Erzählung ist die literarische Vorlage von Stanley Kubricks letztem Film »Eyes Wide Shut«, der ein halbes Jahr nach seinem Tod im September während der Filmfestspiele in Venedig uraufgeführt wird. Kubrick lässt sein Ehepaar Bill und Alice von einem Schauspielerehepaar – Nicole Kidman und Tom Cruise – verkörpern, doch während bei Schnitzler die Grenze zwischen Vorstellung und Realität verschwimmt, kann Bill bei der Suche nach den Fantasien seiner Frau diese Grenze nicht überschreiten, bleibt ganz bei sich selbst, und seine ausgedachten Abenteuer enden in einem Albtraum. Was wirklich in seiner Frau vorgeht, ist ihm wohl ewig verschlossen. »Stanley Kubricks Film handelt von der Schwierigkeit, die Fremdheit in der Liebe zu erfahren. Sein letztes Werk ist das Vermächtnis eines Einzelgängers, der sich vergeblich bemüht hat, mithilfe seiner Bilder Kontakt zum Rest der Welt aufzunehmen. Ein ehrlicher, verzweifelter Film«, schreibt die Kritikerin Christiane Peitz in der »Zeit«. „Eyes Wide Shut“ 1999; Deutscher Titel: Magnolia Original-Titel: Magnolia Land: USA Jahr: 1999 Regie: Paul Thomas Anderson Drehbuch: Paul Thomas Anderson Kamera: Robert Alswit Schauspieler: John C. Reilly, Tom Cruise, Julianne Moore, Melora Walter, Philip Baker Hall, Jason Robards, Philipp Seymour Hoffman, William H. Macy, Jeremy Blackman Der Goldene Bär der Berlinale 2000 geht an den gerade erst 30-jährigen US-Regisseur Paul Thomas Anderson für sein Drei-Stunden-Opus »Magnolia«. In der Tradition von Robert Altmans »Short cuts« hat Anderson einen Episodenfilm gedreht, in dem die Schicksale der neun Hauptfiguren auf vielfältige Weise ineinander verschränkt sind, sich ineinander spiegeln und einander kommentieren. Der Film kommt mit großem Anspruch daher: Kröten regnen vom Himmel, als wollte Gott den sündigen Menschen ein Zeichen setzen, die sämtlich an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen: Reiche Väter suchen vor dem Tod die Versöhnung mit ihren Söhnen, Lebenslügen zerbrechen, von der Medienwelt deformierte oder von den Eltern verlassene Kinder versuchen ihre Kindheitstraumata zu überwinden. Die Kritik reagiert gespalten auf den Film: Einige Rezensenten erleben ihn in seiner »reinen, elementaren Wucht«, andere sehen viel Prätention in der Gestaltung alter Muster am Werk. „Magnolia“ 1999; „Mission: Impossible 2“ 2000; „Minority Report“ 2002; „Last Samurai“ 2003; „Krieg der Welten“ 2005; „Mission: Impossible 3“ 2006; „Von Löwen und Lämmern“ 2007; „Operation Walküre“ 2008. Cruise ist bekannt als Anhänger von Scientology® .