Dress ụ r
das Abrichten von Tieren zur Ausführung bestimmter Handlungen, z. B. Arbeiten oder Kunststücke durch Belohnung und Bestrafung (Fremddressur) oder durch Erfolg und Misserfolg (Selbstdressur) . Dressur wird zur Klärung tierpsychologischer und auch physiologischer Fragen benutzt (z. B. Ermittlung von Sinnesleistungen bei Tieren). – Die Wildtierdressur zu Schauzwecken wurde besonders in der römischen Antike geübt und ging später verloren. Dressur bestand lange Zeit nur noch in der Ausnutzung der Angst des Tiers vor der Anwendung brutaler Mittel, bis C. Hagenbeck die zahme Dressur einführte, die die natürlichen Reaktionen der Tiere ausnutzt.