D ụ̈ nkirchen
stark befestigte französische Hafen-, Industrie- und Kreisstadt im Département Nord, an der Kanalküste (nahe der belgischen Grenze), Haupthafen des nordfranzösischen Industriegebiets; reger Verkehr nach England; 69 400 Einwohner; Erdölraffinerie, Wärmekraftwerk, Schiffswerften, Metall-, Nahrungsmittel-, Textilindustrie und chemische Industrie; Kabeljaufischerei. Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut.
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © Corbis/Bettmann/UPI Dünkirchen: Flüchtlinge (1940) Flüchtlinge in Dünkirchen Flüchtlinge auf ihrem unsicheren und gefährlichen Weg durch das brennende Dünkirchen. © Corbis/Bettmann/UPI Bei Dünkirchen wurden im 2. Weltkrieg britische, französische und belgische Truppen von den Deutschen eingekesselt; sie konnten sich vom 28. 5. bis 4. 6. 1940 nach England absetzen (ca. 335 000 Mann). – Der Vertrag von Dünkirchen , ein Bündnis zwischen Frankreich und Großbritannien vom 4. 3. 1947, sieht gegenseitige Hilfeleistung gegen jede Wiederaufnahme einer deutschen Angriffspolitik vor.
Auch: französisch Dunkerque, flämisch Duinekerke