Ẹ dinburgh
Hauptstadt von Schottland, inmitten malerischer Felshügel an der Südküste des Firth of Forth, 464 000 Einwohner; Mittelpunkt des politischen, kirchlichen und kulturellen Lebens Schottlands, Sitz des schottischen Parlaments und der schottischen presbyterianischen Kirche, katholischer Erzbischofssitz; Universität (gegründet 1583), Technische Universität (Herriot-Watt-Universität), Napier-Universität u. a. Hochschulen, Akademie der Wissenschaften; schottisches Nationalmuseum, Nationalgalerie; über 60 vorwiegend presbyterianische Kirchen; Edinburgh Castle (ab 11. Jahrhundert), Holyrood Palace (17. Jahrhundert); seit 1947 internationale Musik- und Theaterfestspiele ( Edinburgh Festival ); seit 1995 ist die Stadt Weltkulturerbe; internationales Finanz- und Handelszentrum; wichtiger Verlagsort; Brauereien, Brennereien; pharmazeutische und elektrotechnische Industrie, Maschinenbau; Flughafen, Hafen.
Edinburgh entwickelte sich von der um 1000 als Königssitz gegründeten Burg (mit St. Margaret ’ s Chapel) als Burgflecken. Ein zweiter Ort entstand um die 1128 gegründete Holyroodabtei. Die Altstadt wurde nach der Brandschatzung durch die Engländer 1544 im 16. Jahrhundert neu aufgebaut; klassizistische Neustadt.