Eiskeil

keilförmige Spalten im Dauerfrostboden, die durch Kontraktion bei tiefen Bodentemperaturen (-20 °C) aufbrechen und sich im Sommer mit Wasser füllen, das im Winter zu Eis wird und sich dabei ausdehnt. Die Eiskeile, die Polygonnetze bilden, werden von Jahr zu Jahr breiter. Eiskeile kommen in der Arktis, Antarktis und im Hochgebirge vor. Fossile, sandgefüllte Eiskeile gibt es in den kaltzeitlichen Periglazialgebieten, u.a. in Mitteleuropa.