Electr ọ nic
Popmusik, die sowohl im Studio wie auch bei Live-Auftritten teilweise oder ganz mit elektronischen Geräten erzeugt wird. In den 1970er Jahren entwickelten Bands wie Pink Floyd oder Emerson, Lake & Palmer eine elektronisch verstärkte Rockmusik (Electronic Rock), die sich häufig an Strukturen klassischer Musik orientierte. Künstler wie Tangerine Dream , Kraftwerk , Jean Michel Jarre oder Vangelis erzeugten ihre Musik dann ausschließlich elektronisch. In den 1980er Jahren entstand im Zuge des New Wave eine gemäßigte Variante des Electronic (Electronic Pop oder Synthi-Pop, u. a. von Depeche Mode , Ultravox , Soft Cell und Yazoo ). Mit dem Aufkommen von Techno und den technischen Möglichkeiten des Sampling dominierten vor allem in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre elektronische Sounds die Popmusik.