Emissionsreduktionsverpflichtungen
im Kyoto-Protokoll festgelegte verbindliche Verpflichtungen der Industrieländer zur Begrenzung bzw. Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen in der sogenannten ersten Verpflichtungsperiode (2008 – 2012) bezogen auf 1990. Folgende Ziele wurden festgeschrieben: Bulgarien, Estland, alle EU-Staaten , Lettland, Litauen, Monaco, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien: – 8%, wobei die EU-Staaten ihre Lasten intern sehr unterschiedlich verteilt haben. Luxemburg ist mit – 28% die größte Verpflichtung eingegangen, gefolgt von Dänemark und Deutschland mit je – 21%, wohingegen Finnland und Frankreich sich nur zu einer Begrenzung (+/ – 0%) verpflichtet haben, während Schweden (+4%), Irland (+13%), Spanien (+15%) Griechenland (+25%) Portugal (+27%) sogar noch zulegen dürfen. Die USA haben sich wiederum zu – 7% verpflichtet, Japan, Kanada, Polen, Ungarn – 6%, Kroatien – 5%, Neuseeland, Russland, Ukraine +/ – 0% Norwegen +1%, Australien +8% und Island +10%. Insgesamt bedeutet dies eine Reduktion der Treibhausgasemissionen in den genannten Ländern um – 5,2%.