Eyck
The referenced media source is missing and needs to be re-embedded. © wissenmedia Eyck, Jan van Jan van Eyck © wissenmedia Jan van, niederländischer Maler, * um 1390 Maaseyck, begraben 9. 7. 1441 Brügge; Bruder von Hubert van Eyck , 1422 – 1425 Hofmaler bei Johann von Bayern in Den Haag, arbeitete danach für Philipp von Burgund und hielt sich in diplomatischer Mission 1427 – 1429 in Portugal und wahrscheinlich auch in Spanien auf; seit 1430 überwiegend in Brüssel tätig.
Zusammen mit seinem Bruder und R. Campin begründete Eyck einen neuen Naturalismus in der nordalpinen Malerei: Plastische, individualisierte Figuren agieren in einem kontinuierlichen, von Licht und Farbe erfüllten Bildraum, dessen Gegenstände detailtreu erfasst sind. Die durch eine komplizierte Maltechnik erreichte Leuchtkraft ließ Eyck lange Zeit als Erfinder der Ölmalerei gelten.
Das erste gesicherte Werk ist der von seinem Bruder begonnene und von ihm 1432 vollendete Genter Altar (Gent, St. Bavo). Seine kunstgeschichtliche Bedeutung liegt in dem neuen Verhältnis zur Wirklichkeit: Erstmals werden durch genaue Beobachtung Bildnis, Akt, Stillleben und Landschaft wiedergegeben, zugleich aber noch alle übernommenen symbolischen Werte beibehalten. – Weitere Hauptwerke: Bildnis „Thymotheos“ 1432, London; Ince-Hall-Madonna 1433, Melbourne; Doppelbildnis des Giovanni Arnolfini und seiner Frau 1434, London; Van-der-Paele-Madonna 1436, Brügge; Triptychon mit der Madonna in der Kirche 1437, Dresden; Rolin-Madonna, Paris, Louvre; Lucca-Madonna, Frankfurt am Main.