Fassbinder
- Jahr
- 1981
- Land
- Deutschland
- Regie
- Rainer Werner Fassbinder
- Kamera
- Xaver Schwarzenberger
- Drehbuch
- Peter Märthesheimer
- Schauspieler
- Barbara Sukowa, Armin Mueller-Stahl, Mario Adorf, Ivan Desny
- Auszeichnungen
- Siberner Bär Filmfestspiele Berlin 1979 für Darstellerin (Hanna Schygulla)
- Original-Titel
- LOLA
- Deutscher Titel
- Lola
Rainer Werner, deutscher Filmregisseur, -autor, -produzent, Theaterleiter, Schauspieler und Schriftsteller, * 31. 5. 1945 Bad Wörishofen, † 10. 6. 1982 München; 1967/68 Mitgl. der Münchener „action-theater“-Gruppe, 1968 Mitbegründer des „antiteaters“; 1974/75 Leiter des „Theaters am Turm“ (TAT) in Frankfurt a. M.; bis 1977 Gesellschafter des Filmverlags der Autoren (1971 von Fassbinder mitbegründet). Seit 1971 hatte Fassbinder eine eigene Filmproduktionsfirma (Tango-Film).
Fassbinder schrieb und inszenierte eigene Dramen und avancierte zwischen 1969 – 1982 mit über 40 Kino- und Fernsehfilmen zum bedeutendsten Regisseur des Neuen Deutschen Films. Sein Werk beleuchtet kritisch die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.
Filme u. a.: „Katzelmacher“ 1969; „Warum läuft Herr R. Amok?“ 1970; „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ 1972; „Acht Stunden sind kein Tag“ 1972/73 (TV-Serie); „Angst essen Seele auf“ 1974; „Fontane – Effi Briest“ 1974; „Eine Reise ans Licht – Despair“ 1978; „Die Ehe der Maria Braun“ 1979; „Berlin Alexanderplatz“ 1980 (TV-Serie); „Lili Marleen“ 1981; „Lola“ 1981; „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ 1982.