friderizi ạ nisches R ọ koko

preußische Ausprägung des Rokoko in der frühen Regierungszeit Friedrich II. (des Großen). Klare Gliederung, Zurückhaltung im Ausdruck, zum Teil auch Anklänge an den späteren Klassizismus sowie – besonders in der späten Phase – eine naturalistische Formensprache sind typisch. Beispiele sind Schloss Sanssouci (1745 – 1747) und das Neue Palais (1763 – 1769) in Potsdam, die Erweiterungsbauten für Schloss Rheinsberg (1737) sowie der Ostflügel von Schloss Charlottenburg in Berlin (1742 – 1746). Mit dem friderizianischen Rokoko sind vor allem die Namen des Hofbaumeisters G. W. von Knobelsdorff und des Dekorateurs J. A. Nahl verbunden.